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BUDAPEST TYP 70

Zwischen 1905 und 1950 baute die Lokomotivfabrik Budapest die zahlenmäßig größte ungarische Schmalspurlokomotivbaureihe in immerhin 21 Baulosen. Sie knüpfte damit an eine lange Tradition im Bau von Schmalpurdampflokomotiven in Ungarn an, wurden doch schon 1872 die ersten ungarischen Schmalspur-dampfloks in Resicza, dem heutigen Resita in Rumänien, gebaut. Insgesamt wurden von der Type 70 152 Lokomotiven gebaut, davon 52 Lokomotiven mit Stephenson-Steuerung und Wurfhebelbremse. Nach der Rückgewinnung Transilvaniens entstand 1942 erneut ein Bedarf an leistungsfähigen Dampflokomotiven für die Wald bahnen in diesem Gebiet. Es wurde auf Basis der schon gebauten Lokomotiven der Klasse 70 eine neue Serie von 90 Lokomotiven in verbesserter Ausführung mit Heusinger-Steuerung und Luftbremse aufgelegt. Aufgrund der politischen Veränderungen im Raum Ungarn ist die Budapest-Klasse 70 in 6 Ländern in größerer Stückzahl verbreitet gewesen. Am weitesten verbreitet war die Klasse 70 neben Ungarn selbst im heutigen Rumänien auf den ehemals ungarischen Waldbahnen im Nordwesten des Landes. 1950 wurden noch einmal 10 weitere Lokomotiven an die Rumänische Forsteisenbahnen (CFF) geliefert. Weitere Lokomotiven gingen als Folge des ersten Weltkrieges auf das Gebiet des heutigen Jugoslawiens und der Slowakei. Die Grenzverschiebungen als Folge des zweiten Weltkrieges brachten die Lokomotiven des Netzes von Beregovo in den Ukrainischen Karparten in den Besitz der UDSSR. Diese wurden aber bald von den stärkeren Lokomotiven der Reihe Gr ersetzt. Evtl. wurden weitere 3 Maschinen 1949 nach Bulgarien geliefert, laut "Die Loks der BDZ" aus dem Verlag Slezak wurde diese Lieferung aber storniert.