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Zwischen 1958 und 1961 baute die Rába Magyar Vagon- és Gépgyár, Györ für die Ungarische Staatsbahn und Slowakische Waldbahnen die Baureihen M 040 und M 041. Es waren vierachsige Drehgestelllokomotiven mit einem Ganz- Motor vom Typ 6 Js 13,5/17 mit 135 PS Leistung (M 040) bzw. einem Rába-Motor vom Typ D 2156 HM 6 mit 150 PS. Die Baureihen unterschieden sich durch die Art ihrer Kraftübertragung; die M 040 hatten ein mechanisches Vierganggetriebe, die M 041 ein hydraulisches Getriebe von Voith vom Typ L 16 H. Die Rába-Lokomotiven sollten die Dampf-lokomotiven auf den MÁV-Staatsbahnstrecken und den slowakischen Waldbahnen ablösen. Vom Typ M 040 wurden dazu 12 Lokomotiven geliefert, vom Typ M 041 39 Lokomotiven an die MÁV, eine Lokomotive an die LÁEV und 10 Lokomotiven an Waldbahnen in der Slowakei . Die Rába-Lokomotiven, die bei der MÁV die Bezeichnung Mk 48 bekamen, waren auf allen MÁV-Schmalspurstrecken zu finden. Nach dem stetigen Rückgang des Verkehrs auf diesen Strecken wurden die überschüssigen Loks an einige Waldbahnen für den Tourismusverkehr abgegeben. Sie ersetzten dort schwächere Lokomotiven, so z.B. die C50. Heute sind auch schon die M 040 in Ungarn von den stärkeren M 041 ersetzt worden, so z.B. bei der LÁEV, die ihre M 040 durch drei ex. MÁV-M 041 ersetzt hat. Ursache hierfür waren die größere Leistung der Rábá M 041 und die durch die Art der Kraftübertragung bedingten besseren Fahreigenschaften. In der Slowakei existieren Rába-Diesellokomotiven noch bei der Museums-Eisenbahn von Cierny Balog. Die Rába-Lokomotiven präsentieren sich in Ungarn recht farbenfroh, allerdings auch in sehr gepflegtem Zustand.
Für den Verkehr auf der Verbindungsstrecke zwischen den ehemaligen Waldbahnen Lenti und Csömöder (jetzt ÁEV Csömöder) ist die ehemalige Mk48 1005, eine dieselmechanische Mk48 (Typ M40) vom Denkmalsockel aus Szeged nach Csömöder gebracht worden, und soll dort jetzt aufgearbeitet werden.