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PT-4 {P24; VP 1/2/4; KF-4; KP-4; KC-4; KV-4; C2}

Die stückzahlmäßig größte Schmalspur-Dampflokbaureihe der Welt ist mit Sicherheit die Baureihe PT-4 der UDSSR. Ca. 5100 Lokomotiven dieses Typs wurden zwischen 1946 und 1986 in die UDSSR und nach China geliefert. Um die wenig wirtschaftlichen Lokomotiven der Klasse 159 der Baujahre 1930 bis 1941 zu ersetzen, entwickelte die Lokomotivfabrik Kolomna eine neue Schmalspur-Schlepptender- dampflokomotive für 750mm Spurweite unter der Bezeichnung P24 (Projekt 24). Die ersten Lokomotiven wurden noch 1941 gebaut, ein Weiterbau unterblieb aufgrund des Rußlandfeldzuges aber vorerst. Nach 1945 entstand im Westen der UDSSR ein spürbarer Mangel an Triebfahrzeugen. Man entsann sich der P24 und entwickelte sie weiter. Es entstand die Baureihe PT-4 (Abkürzung für: Dampflokomotive mit Tender und 4t. Achsdruck). Die Lokomotiven wurden in der UDSSR {VP-1/2/4}selbst, in Finnland {PT1/ PT4/ KF}, der CSSR {KC}, Ungarn {KV}und Polen {KP}gebaut. Die chinesischen Lokomotiven {C2} wurden ca. zwischen 1963 und 1986 für China selbst gebaut, was einige KP und KV-4 zwischen 1952 und 1959 erhalten hatte. Einige Lokomotiven aus Ungarn und Polen verblieben auch im Herstellungsland, in Ungarn 6 KV-4, wovon 5 an staatliche Landwirtschaftsbahnen und eine an die LÁEV gingen. Ca. 20 KP-4 verblieben in Polen, der größte Teil davon bei polnischen Zuckerfabriken und 6 Stück bei der Waldbahn Cisna. Neben einigen Denkmalloks in Polen, der Slowakei und der Ukraine sind noch mindestens drei PT-4 (außerhalb Chinas) fahrbereit. Es sind dieses die KP-4 3760 in Elk, seit 1997 eine PT-4 im Besitz des Ukrainischen Reiseunternehmens Dzherelo und ab 1999 wohl auch die LÁEV 447.401 (KV-4) in Lillafüred.