|
|
Seit Mitte der fünfziger Jahre versuchte die UDSSR die Dampflokomotiven auf ihren Schmalspurstrecken durch modernere Diesellokomotiven zu unterstützen. Es entstand 1956 dazu die dieselelektrische TU2 der Lokomotivfabrik Kaluga und für den Einsatz auf Waldeisenbahnen die wesentlich leichteren dieselhydraulischen TU4 und dieselmechanischen TU-2M. Da diese Lokomotiven auch schon wieder in die Jahre kommen und die Dampfloks verstärkt ausgemustert wurden, mußte um 1970 herum eine neue Serie Diesellokomotiven konstruiert werden. Es entstanden die Reihen TU5 und TU7 (dieselhydraulisch) und TU6 bzw. TU8 (dieselmechanisch). Die Reihen TU6 bis TU8 bauten dabei auf einem Baukastensystem auf, das es ermöglichte, die Aufbauten rationell herzustellen und weitere Bauarten auf Basis dieser Lokomotiven (TU 6) zu bauen. Es entstanden so auch die verschiedenen Draisinenbauarten, Schneeschleuderloks und Sondergeräte für Gleisbauzüge. Die dieselhydraulische TU7 unterscheidet sich von der ebenfalls dieselhydraulischen TU 5 (Aufbau wie TU 4) außer im Aufbau auch in der Möglichkeit, sie auf verschiedenen Spurweiten einsetzen zu können. Die Lokomotiven der Baureihe TU7 sind einsetzbar von 750 bis 1067 mm Spurweite, die der Unterbaureihe TU7M sogar von 600 bis 1067 mm. Auf den Waldeisenbahnen der UDSSR sind neben den TU4 vorrangig die dieselmechanischen TU6 und ihre Unterbauarten eingesetzt. Die TU4 bedienen dabei aufgrund ihres höheren Dienstgewichtes oft die Stammstrecken, wogegen die dieselmechanischen Lokomotiven und Draisinen die Stichstrecken bedienen.